
Mit einem selbst angesetzten Hagebutten-Essig kannst du die Vitamin-C reichen Früchtchen einfach in deinen Alltag einbauen.
Du brauchst
- Hagebutten
- optional weitere Kräuter:
- Melisse (frisch oder getrocknet)
- Rosmarin (frisch oder getrocknet)
- Zitronenverbene (frisch oder getrocknet)
- Nicht pasteurisierter Apfelessig
- Schraub- oder Weck-Glas
Zubereitung Hagebutten-Essig
- Hagebutten waschen, trocknen und vierteln. Kräuter fein hacken bzw. mörsern
- Glas desinfizieren und mit den Hagebutten und Kräutern füllen:
Bei frischen Kräutern soll das Glas halbvoll werden,
bei getrockneten Kräutern soll das Glas zu einem Drittel gefüllt werden. - Mit Apfelessig aufgießen.
- Fest verschließen und nun mehrere (mindestens 3-4) Wochen stehen lassen.
Tipp: Wenn du ein Schraubglas verwendest: Klarsichtfolie vor dem Verschließen verwenden. - Nach der Ziehzeit durch ein sehr feines Sieb, am besten durch einen Kaffee-/Tee-Filter abseihen. Ansonsten könnten die kleinen Hagebutten-Härchen ein unangenehmes Kratzen verursachen (Stichwort Juckpulver!).
Melisse und Zitronenverbene sorgen für einen ausgewogenen Geschmack und der Rosmarin bringt etwas Wärmendes und Stärkendes in die Mischung mit ein. Wenn du einen nicht pasteurisierten naturtrüben Essig verwendest, freut sich auch dein Darm über die vielen guten Bakterien.
Der Essig kann als Salatdressing verwendet werden, aber auch als Getränk: Ein Löffelchen davon mit lauwarmem Wasser aufgespritzt stillt den Durst ungemein. Wenn dir das zu sauer ist, kannst du einen Löffel Honig oder etwas Sirup dazumischen.


Hagebutten
Hagebutten sind ab Herbst und bis weit in den Winter hinein erntereif. Wer mit der Ernte bis nach dem ersten Frost wartet, wird mit milderen und süßeren Früchten belohnt. So lassen sich die leuchtend roten Hagebutten den ganzen Winter über sammeln und vielseitig verwenden. Als heimisches Superfood sind sie besonders wertvoll: Ihr Vitamin-C-Gehalt ist beeindruckend und liegt bei etwa dem Zwanzigfachen einer Zitrone.




