
Dieses Vitamin-C-reiche Hagebuttenmus ist ein echter Genuss – pur zum Löffeln, im Joghurt oder als Brotaufstrich.
Zutaten
- Hagebutten
- Wasser
- Zucker
- Topf
- desinfizierte Schraubgläser
Anleitung: Hagebuttenmus
- Die Stängel der Hagebutten entfernen und die schwarzen Blütenreste („Kappen“) abschneiden.
- Die Hagebutten waschen und in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 30–60 Minuten sanft köcheln lassen, bis sie weich sind.
- Anschließend durch ein feines Sieb passieren, sodass die Kerne zurückbleiben und ein feines Mus entsteht.
Dieser Schritt ist recht zeitaufwendig und erfordert etwas Geduld … oder helfende Hände! Deutlich schneller und kraftsparender geht es mit einer Flotten Lotte oder einem ähnlichen Passiergerät. - Optional: Die zurückgebliebenen Kerne können nochmals mit etwas Wasser aufgekocht und erneut passiert werden. So lässt sich noch etwas mehr Mus gewinnen.
- Das gewonnene Hagebuttenmus nach Geschmack süßen. Ich verwende auf die Gesamtmenge gerechnet etwa ein Drittel Zucker.
- Das Mus nochmals etwa 5 Minuten köcheln lassen und dabei gut umrühren.
- Schraubgläser und Deckel mit kochendem Wasser desinfizieren.
- Das heiße Hagebuttenmus in die vorbereiteten Gläser füllen und sofort fest verschließen.
Hagebuttenmus ist vielseitig einsetzbar: Es schmeckt pur gelöffelt ebenso gut wie als fruchtiger Brotaufstrich oder eingerührt in Joghurt, Topfen oder Porridge. Besonders spannend ist auch die Kombination mit mildem Käse, etwa als fruchtiger Begleiter auf einer Käseplatte oder zu Frisch- und Weichkäse.
Tipp: Aus dem übrig gebliebenen Hagebutten-Trester lässt sich ganz einfach ein wunderbarer Hagebuttenessig ansetzen. So wird wirklich alles von den kostbaren Früchten verwertet.




Hagebutten
Hagebutten sind ab Herbst und bis weit in den Winter hinein erntereif. Wer mit der Ernte bis nach dem ersten Frost wartet, wird mit milderen und süßeren Früchten belohnt. So lassen sich die leuchtend roten Hagebutten den ganzen Winter über sammeln und vielseitig verwenden. Als heimisches Superfood sind sie besonders wertvoll: Ihr Vitamin-C-Gehalt ist beeindruckend und liegt bei etwa dem Zwanzigfachen einer Zitrone.




